Seit einigen Jahren und mit zunehmender Erstarrung des Wirtschaftskreislaufes wird das Thema eines Bedingungslosen Grundeinkommens von Woche zu Woche  intensiver diskutiert. In nahezu allen Parteien gibt es prominente BefürworterInnen in etwa der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus (CDU) oder auch Katja Kipping von der Partei die LINKE. Kürzlich gab es in Berlin sogar eine Veranstaltung der SPD zu diesem Thema und – siehe da – die große Mehrheit der anwesenden SPD – Basismitglieder war für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens und für die Überwindung der Menschen verachtenden Hartz Gesetze.  Bekanntlich sind es aber in allen Parteien die Parteispitzen, die sich mit aller Kraft gegen derart mutige Schritte wehren, schließlich sind sämtliche Systemparteien der Hochfinanz und deren Plänen verpflichtet…

Selbstverständlich wird dies Thema europaweit ähnlich intensiv diskutiert und selbst Unternehmer beginnen sich für das Thema zu interessieren, der bekannteste von Ihnen ist der Gründer der Drogeriemarktkette DM, Prof. Götz Werner. Die Initiatoren von Ganz Neues Deutschland bekennen sie klar zu einem Bedingungslosen Grundeinkommen, sehen dessen Verwirklichung aber erst nach dem Zusammenbruch des gegenwärtigen „Dinosaurier – Kapitalismus“ mitsamt der damit verbundenen Machtstrukturen als realistisch an.

Dennoch – als Vorgeschmack – hier schon einmal ein Strategiepapier Grundeinkommen.

Die Umsetzung des BGE wird nur im Rahmen eines umfangreichen Glasnost für den Kapitalismus möglich sein, d.h. in einem System, in dem nicht mehr Geld die Welt regiert, sondern menschlicher Anstand und Weisheit. Das Herzstück eines solchen Glasnost für den Kapitalismus, wie ihn übrigens auch Alfred Herrhausen forderte, liegt in der Rückkehr zur staatlichen Geldschöpfung.  Mehr dazu auch unter www.monetative.org

„Ein Staat, der den Armen nicht mehr helfen kann,

wird auch bald den Reichen nicht mehr helfen können.“

John F. Kennedy